Webtext ist anders,

nämlich auffindbar, interaktiv, überfliegbar und schlüsselwörtlich.
Er muss anders sein als gedruckter Text, weil er anders gelesen wird. Überspitzt gesagt: Webtexte Schreiben ist die Kunst, Worte zu finden, die nicht gelesen werden und trotzdem ankommen. Und diese Worte sind wichtiger als die Bilder.

 

Der kalifornische Usability-Guru Jakob Nielsen sagte einmal:
"Wie Web-Benutzer lesen: Überhaupt nicht..."
Damit meinte er: Die meisten Besucher kommen über die Suchmaschine auf die Seite und haben ein Wort (also ein Stück Text) eingetippt, und darüber wollen sie jetzt mehr erfahren. Deshalb "scannen" sie den Text, überfliegen ihn auf der Suche nach ihrem Suchwort. Wo sie es finden, bleiben sie hängen und lesen weiter.

Außerdem wollen sie meist selbst entscheiden, wo sie weiterspringen und wo sie in die Tiefe gehen. Sie wollen die Abfolge des Gelesenen selbst bestimmen.

Deshalb ist es falsch, Prospekt- und Pressetexte auf Webseiten zu legen.
Das führt bloß dazu, dass die Benutzer ganz schnell den nächsten Link in der Suchmaschine anklicken.

 

Webtext ist auffindbar (via Suchmaschine)

Er enthält das Schlüsselwort,

  • das der Interessent in die Suchmaschine eingegeben hat,
  • das möglichst wenig andere Websites haben,
  • das genau zum Inhalt passt,
  • und zwar dort, wo die Suchmaschine es hoch bewertet. 

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Er hat eine Titelzeile,

  • die in der Suchmaschine möglichst weit oben landet
  • und genau den zum Klicken einlädt, der den Text lesen soll.

 

Webtext ist interaktiv

Er unterstützt den aktiven Umgang des Benutzers mit dem Text, indem er

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Webtext ist überfliegbar

Dabei helfen vor allem

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Webtext ist schlüsselwörtlich

Er enthält die Wörter, nach denen genau die Leute suchen, für die der Text gemacht ist.
Und er vermeidet Wörter, die die Besucher in die Irre führen, oder die auf zu vielen anderen Websites vorkommen.

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Text im Internet ist wichtiger als die Bilder

Beweis: Man kann im Browser das Laden von Bildern ausschalten, nicht jedoch das Laden von Text. Die meisten Web-Auftritte funktionieren notfalls auch ohne Bilder, aber nur ganz wenige funktionieren ohne Text. Das Internet ist ein Hypertext, und Hypertext ist Text.
Internet ohne Text ist wie Fernsehen ohne Ton, bloß blöder.

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