Welche Dramen gibt es über den Dreißig-
jährigen Krieg?
Wollen Sie sonst noch was wissen? Fragen Sie Abbara - das lebendige Lexikon!
Entdecken Sie die Kunst für Ihren Garten
im Giardino segreto, der Sommergalerie in Bielefeld-Theesen

Das Beste aus den Büchern:
Sprichwörter, Titel, Zitate

fahren bis Musik
Direkt zum Stichwort...

altandereArbeitAugeAutoBaumBergbesserBierBilderBildungblauBlickblondBlumeBörseböseBrotBuchChaosComputerdichtendickDoktordreidunkeldürfenechtedelEheehrlichEigentumeineEmotionenEngelEpocheErdeErfolgerkennenErotikersteessenfahrenFamilieFarbeFehlerFernsehenFeuerFlammeFleischfliegenFragenFraufühlenfünfGeldgenießenGeschäftGlückgraugrünHandHausHeirathörenHundJournalistenJugendKatzeKauderwelschkaufenKindKleidKopfKorffKunstlächelnLebenLeidenschaftlesenLichtLiebeLügeMachtMädchenMannModeMundMusikNameNaturneuNutzenOhrPublikumRauchredenreichReiserotSatzsaufenSchiffschnellschönschreibenSchriftstellerschwarzsehenSexsichersiebenSinnSport  SprachesüßTextTraumTriebetrinkenUnternehmenvierWahrheitWasserWeibWeihnachtenWeinweißwerbenWerbetextwissenWortZahlZeitungenzwei

fahren
Ich denke, was im Liede steht: / Laß fahren, was nicht bleiben will. (Martin Opitz: Auff, auff, wer teutsche Freyheit liebet. KP)

falsch
Was auch immer man falsch machen kann, wird er falsch machen. (If there is any way to do it wrong, he will.) (ein dem amerikan. Techniker Ed Murphy zugeschriebener Aus­spruch über einen ungeschickten Mitarbeiter, 1949, überlie­fert v. George E. Nichols. Danach werden auch andere Vari­anten wie »Was auch immer schiefgehen kann, geht schief« als Murphys Gesetz bezeichnet. rzl)

Familie
Als Gott am sechsten Schöpfungstage alles ansah, was er gemacht hatte, war zwar alles gut, aber dafür war auch die Familie noch nicht da. (Kurt Tucholsky: Die Familie)

Familie
Wo kann man sich wohler fühlen, als im Schoße seiner Familie? (Jean François Marmontel: Lucile. 4. Szene. rzl)

Familienbande
Das Wort »Familienbande« hat einen Beigeschmack von Wahrheit. (Karl Kraus: Sprüche und Widersprüche. rzl)

Familienleben
Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben. (Karl Kraus: Sprüche und Widersprüche. rzl)

Farbe
Die Farbe Lila (Titel eines Briefromans v. Alice Walker, USA 1982, verfilmt v. Steven Spielberg)

Farbe
Ich glaub, es stinkt Gott, wenn du irgendwo in einem Feld an der Farbe Lila vorbeigehst und sie nich siehst. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Liebe Nettie, ich schreib nich mehr... – Dt. v. Helga Pfetsch)

Farbe
*blau; *gelb; *grau; *grün; *rot; *schwarz; *weiß

fehlen
Mehr darauf achten, nicht Ein Mal zu fehlen, als hundert Mal zu treffen. (Baltasar Gracián: Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit, 169. rzl)

Fehler
Mich dünkt, ich weiß, / Aus welchen Fehlern unsre Tugend keimt. (Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise IV, 4)

Fehler
Nein, liebe Närrin, eines Fehlers wegen entsagt man keinem Manne. (Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm III, 12. rzl)

Fehler
Von Natur besitzen wir keinen Fehler, der nicht zur Tugend, keine Tugend, die nicht zum Fehler werden könnte. (Johann Wolfgang Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Fsg., 1, 10. rzl)

Fehler
Wenn wir keine Fehler hätten, würden wir nicht so viel Vergnügen daran finden, solche bei den anderen zu ent­decken. (La Rochefoucauld: Betrachtungen oder morali­sche Sentenzen und Maximen 31. rzl)

Fehler
Wir dürfen unsere Fehler nicht verheimlichen, weil der Feind das ausnützen könnte. Wer das tut, ist kein Revolutio­när. (Wladimir Iljitsch Lenin: Wo? Werke, Bd. 32, S. 500)

Fernsehen
Damit man sehe, was man höre, / erfand Herr Braun die Fernsehröhre. / Wir wär’n Herrn Braun noch mehr verbun­den, / hätt’ er die Röhre nicht erfunden. (Heinz Erhardt, nach KStA 20. 2. 1999)

Fernsehen
Das Fernsehen hat mittlerweile in der Gesellschaft eine weit­reichende Definitionsmacht über die Wirklichkeit ge­wonnen. (Inge Niedek, Meteorologin beim ZDF, nach dem Tagesspie­gel 21. 2. 1999)

Fernsehen
Dreh das Fernsehn ab, Mutter / Es zieht. (Titel und Refrain eines Liedes v. Georg Kreisler über das »Morgengrauen des Terrors«. Dort auch: »Man *verbot jetzt April...«)

Fernsehen
Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und lese. (Groucho Marx. ZS)

Fernsehen
Fernsehen in Gesellschaft ist das Teamwork der Wortlosen. (Louise Martini. ZS)

Fernsehen
Fernsehen ist das einzige Schlafmittel, das mit dem Auge eingenommen wird. (Vittorio de Sica. ZS)

Fernsehen
Fernsehen ist ebenso wenig schädlich, wie Wein schäd­lich ist, krankhaft ist lediglich die Unfähigkeit, mit dem lust-versprechenden Angebot umgehen zu können. (Alexander Mitscherlich: Großstadt und Neurose. KP)

Fernsehen
Fernsehen ist Kaugummi für die Augen. (Orson Welles. ZS)

Fernsehen
Statt Fernsehen wie im wirklichen Leben gibt es Leben wie im wirklichen Fernsehen. (Richard David Precht: Die Inva­sion der Bilder. Die Zeit, 8.8.1997)

fertig
Wer fertig ist, dem ist nichts recht zu machen, / Ein Werdender wird immer dankbar sein (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Vorspiel)

nach oben

Feuer
Das Feuer kann man löschen, / Das Feuer brennt so sehr, / Die Liebe nicht vergessen, / Je nun und nimmermehr. (Volkslied »Der Liebe Glück«, in der Sammlung »Des Knaben Wunderhorn« v. Achim v. Arnim u. Clemens Brentano. KP)

Feuer
Der aber nach mir kommt..., der wird euch mit dem hei­ligen Geist und mit Feuer taufen. (Neues Testament: Matthäus 3, 11. Mit diesen Worten weist Johannes der Täufer auf das Kommen Jesu hin.)

Feuer
Erst fing das Feuer mein Haar, / Dann sind mir die Augen verbrannt, / Die Hände –, mein Blut ist verdampft, / Bis ich nur mehr Asche war. (Nâzim Hikmet: Das kleine tote Mäd­chen [von Hiroshima])

Feuer
Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden... (Neues Testament: Lukas 12, 49. Jesus zu ?)

Feuer
Und Feuer war etwas Böses, dem es Vergnügen bereitete, den Händen zu entkommen, die es ge­schaffen hatten. (Stephen King: tot. Der Dunkle Turm. Erstes Buch. I. 1)

Feuer
Wohltätig ist des Feuers Macht, / Wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht... (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke. Weiter hinten kommt das große Aber: »Flackernd steigt die Feuersäule, / Durch der Straße lange Zeile / Wächst es fort mit Windeseile, / Kochend wie aus Ofens Rachen / Glühn die Lüfte, Balken krachen, / Pfosten stürzen, Fen­ster klirren, / Kinder jammern, Mütter irren, / Tiere wimmern / Unter Trümmern...« rzl. Möglicherweise haben die Zeilen Pablo Picasso zu seinem Bild »Guernica« inspiriert.)

Fisch
Sie will ein Fisch im Wasser sein im flaschen­grünen tiefen See, / sie will mit Wasser sich be­saufen und paar Blasen blubbern lassen. (Nina Hagen: Fisch im Wasser)

Fische
Fische fängt man mit Angeln, Leute mit Worten. (Deutsche Redensart. KP)

Fixigkeit
In der Fixigkeit war ich dir über, aber in der Richtigkeit warst du mir über... (Fritz Reuter: Ut mine Stromtid. 3. rzl)

Flamme
...wir glauben nicht, daß die Flamme des Ideals nur dekora­tiv am Sternenhimmel zu leuchten hat, sondern sie muß hinieden brennen: brennen in den Kellerwinkeln, wo die Asseln hausen, und brennen auf den Palastdächern der Reichen, brennen in den Kirchen, wo man die alten Wunder rationalistisch verrät, und brennen bei den Wechslern, die aus ihrer Bude einen Tempel gemacht haben. (Kurt Tucholsky: Wir Negativen. Die Weltbühne 13.3.1919 – Die die Flamme an den Sternenhimmel verbannen wollten, waren in Tucholskys Augen die Sozialdemokraten um Friedrich Ebert.)

Flamme
Ich bin nur Flamme, Durst und Schrei und Brand. (Ernst Stadler: Anrede. rzl)

Flamme
Ja! Ich weiss, woher ich stamme! / Ungesättigt gleich der Flamme / Glühe und verzehr’ ich mich. (Friedrich Nietzsche: Ecce homo. rzl)

Flamme
Wer je die flamme umschritt / Bleibe der flamme trabant! (Anfangszeilen eines Gedichts v. Stefan George. rzl)

Fläschchen
Ich und mein Fläschchen sind immer beisammen... (August Friedrich Langbein: Der Zecher. rzl)

Fläschchen
Nachbarin! Euer Fläschchen! - (Johann Wolfgang Goethe: Faust I. Dom)

Flaschen
Sie wurden toll und immer toller, / Die Flaschen leer, die Köpfe voller. (August H. Hoffmann v. Fallersleben: Die Patrioten. rzl)

Fleisch
Aus dem Fleische geboren, vollendet sich der Mann in der Liebe als Fleisch, doch das Fleisch ist dem Grabe geweiht. Dadurch befestigt sich das Bündnis zwischen der Frau und dem Tode... (Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Erstes Buch. Dritter Teil: Mythos. I.)

Fleisch
Das Fleisch lebt auf in den Vorstädten, / Die Trommeln schlagen mit Macht. / Gott im Himmel, wenn sie etwas vorhätten, / So wär es heute nacht. (Bertolt Brecht: Ballade von der Judenhure Marie Sanders. Refrain. Die Schlußzeilen lauten: Das Fleisch lebt auf in den Vorstädten, / Der Streicher redet heut’ nacht. / Großer Gott, wenn sie doch ein Ohr hätten, / Sie wüßten, was man mit ihnen macht. Gemeint ist der Nazi Julius Streicher, Herausge­ber des »Stürmer«.)

fliegen
Angst vorm Fliegen (Titel eines Romans v. Erica Jong, USA 1973)

fliegen
Häng’ dich an nichts, an keinen Menschen und an keine Sache, dann kannst du fliegen. (Berthold Auerbach: Bar­füßele. Kap. 6. Die Eigenbrötlerin. rzl)

Fluß
Am Fluß singt leis ein Kind die Kähne an... (Jakob Haringer: Wo? JS)

Form
Form follows function.
(Die Form folgt der Funktion.) (Louis Henry Sullivan, nach einem Gedanken v. Horatio Greenough)

Form
Form ist Wollust, Friede, himmlisches Genügen, / Doch mich reißt es, Ackerschollen umzupflügen. (Ernst Stadler: Form ist Wollust. rzl)

Form
Form nur ist Glaube und Tat... (Gottfried Benn: Leben – niederer Wahn. rzl)

fragen
Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel. (August von Platen: Sprüche, Nr. 37. KP)

nach oben

Frau
... ist die Frau friedensliebend oder ist sie nicht nur seine Frau, die Frau des Mannes, des Siegers? (Kurt Tucholsky: Krieg. Die Weltbühne 35, 21. 8. 1919. »Ich möchte, rückständig, wie ich einmal bin, das zweite annehmen«, fährt er fort.)

Frau
Deine Frau, das unbekannte Wesen (Titel eines Sexualauf­klärungsbuchs v. Oswalt Kolle, BRD 1967, verfilmt 1969. »Dein Mann, das unbekannte Wesen« folgte im gleichen Jahr, verfilmt 1970)

Frau
Den Enthusiasmus für irgendeine Frau muß man einer andern niemals anvertrauen; sie kennen sich untereinander zu gut, um sich einer solchen ausschließlichen Verehrung würdig zu halten. (Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Wanderjahre. 2. Fsg., 2, 5. rzl)

Frau
Der Frau bleibt kein anderer Ausweg, als an ihrer Befreiung zu arbeiten. Diese Befreiung kann nur eine kollektive sein. (Simone de Beauvoir: Das andere Geschlecht. Wo?)

Frau
Der Heros ist lyrisch, der Mensch episch, der Genius dramatisch – Der Mann lyrisch, die Frau episch, die Ehe dramatisch. (Novalis: Über Frauen und Weiblichkeit)

Frau
Die Frau muß ihrer Natur gehorchen, ihr Individuum bezwingen. Ihre Empfindung muß den Willen bestimmen. (Novalis: Über Frauen und Weiblichkeit. Davor: »Der *Mann muß seine Natur bezwingen...«)

Frau
Die Frau, von der man spricht (Titel einer Filmkomödie v. George Stevens, USA 1942)

Frau
Im Reich der Phantasie ist sie [die Frau] von höchster Bedeutung; praktisch ist sie völlig unbedeutend. Sie durchdringt die Dichtung von Buchdeckel zu Buchdeckel... Sie beherrscht das Leben der Könige und Eroberer in der Fiction; in der Wirklichkeit war sie der Sklave eines jeden beliebigen Jungen, dessen Eltern ihr einen Ehering auf den Finger zwangen... (Virginia Woolf: Ein Zimmer für sich allein, III)

Frau
Jedes erste Mal mit einer Frau ist wieder das erste Mal... (Max Frisch: Montauk. rzl)

Frau
Was am heutigen Leben noch Spiel, Stil, liebenswürdige Zwecklosigkeit ist, geht zum größten Teil auf die Frau zurück. (Egon Friedell: Buch über Altenberg. DK)

Frauen
Aber ich sehe die Zeit kommen, da man starke und zu allem Guten begabte Geister nicht mehr zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt. (Teresa von Avila: Leben [1562]. Nach M. Rullmann, Philosophinnen, 150)

Frauen
Da man den Frauen schlecht sagen kann, es sei eine heilige Aufgabe, Töpfe zu spülen, sagt man ihnen: Es ist eine heilige Aufgabe, Kinder zu erziehen. (Simone de Beauvoir, nach Emma-Kalender 1994?)

Frauen
Du gehst zu Frauen? Vergiß die Peitsche nicht! (Friedrich Nietzsche: Also sprach Zara­thustra. Die Reden Zarathustras: Von alten und jungen Weiblein. – Der Satz wird dort als Schlußwort des Kapitels von einem »alten Weiblein« ausgesprochen, dem Zarathustra zuvor seine »Wahrheiten« über Frauen und Männer verkündet hat.)

Frauen
Ehret die Frauen! sie flechten und weben / Himmlische Rosen ins irdische Leben, / Flechten der Liebe beglückendes Band... (Friedrich Schiller: Würde der Frauen. rzl)

Frauen
Es ist euch nicht erlaubt, die Frauen wider ihren Willen zu erben. Und geht mit ihnen in rechtlicher Weise um. Wenn sie euch zuwider sind, so ist euch vielleicht etwas zuwider, obwohl Gott viel Gutes in es hineinlegt. (Koran 4, 19. WdK)

Frauen
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (Titel einer Filmkomödie v. Pedro Almodóvar, Spanien 1987)

Frauen
Frauen gewinnt man mit schönen Worten. Schöne Worte sind rar... (Jens Jürgen Korff. Mehr über Frauen...)

Frauen
Frauen sind für mich im Grunde kleine grüne Männchen. (Ralf König: Der bewegte Mann. 1. Hetero macht auch nicht froh – Norbert, der Schwule)

Frauen
Ihr Frauen, die Ihr Euch willig an ein „Glück“ gewöhnen lerntet, nach welchem Ihr wahrlich niemals Sehnsucht im jugendlich erglühten Busen getragen habt! Begreift es, daß Euer erlogenes Glück Euch zu lächelnden Sklavinnen gemacht hat... (Mathilde Franziska Anneke: Das Weib im Konflikt mit den sozialen Verhältnissen, 1847 – Dazu F. Nietzsche: »Das *Glück des Mannes...«)

Frauen
O die Frauen, o die Frauen / Wie sie Wonne, Wonne tauen! / Wäre längst ein Mönch geworden / Wären nicht die Frauen. (Georg Friedrich Daumer; vertont im »Liebesliederwalzer« v. Johannes Brahms)

Fräulein
Das Fräulein stand am Meere / Und seufzte lang und bang, / Es rührte sie so sehre / Der Sonnenuntergang. (Heinrich Heine: Neue Lieder. Seraphine 10. rzl)

Fräulein
Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, / Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen? (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Straße)

nach oben

fühlen
Fühlt sich an, wie wenn der Himmel so is... (Alice Walker: Die Farbe Lila. Lieber Gott, Grady und Mr. --- – Dt. v. Helga Pfetsch)

fühlen
Ich fühlt’ es wohl, und wußt’ es nicht. (Friedrich Gottlieb Klopstock: Das Rosenband. rzl)

fühlen
Sie fühlen mit dem Kopf und denken mit dem Herzen. (Georg Christoph Lichtenberg: Sudelbücher F 1047. rzl)

fühlen
Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen, / wenn es nicht aus der Seele dringt / Und mit urkräftigem Be­hagen / Die Herzen aller Hörer zwingt (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Nacht)

fühlen
Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet’s nicht erjagen, / wenn es nicht aus der Seele dringt / Und mit urkräftigem Be­hagen / Die Herzen aller Hörer zwingt (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Nacht. Ähnlich schon Dante Alighieri, Vita Nuova, XXVI, über Leidenschaften: Verstehen kann sie nicht, wer sie nicht fühlt. KP)

fünf Brote
Wir haben hier nichts als fünf Brote (sagten die Jünger zu Jesus, aber der brach die fünf Brote, dankte dem Herrn, gab sie den Jüngern, und alle Fünftau­send wur­den davon satt; Matthäus 14, 17)

fünf Schwierigkeiten
Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit (Titel eines Essays v. Bertolt Brecht, 1934)

fünftes Rad
Der Wagen hat gar keine Statt, / da wohl stehe das fünfte Rad. (Der wagen hât deheine stat, / dâ wol stê daz fünfte rat.) (Freidank: Bescheidenheit. Danach die Redewendung »Das fünfte Rad am Wagen«. rzl)

fünfzig
Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön, im dreißigsten Jahr nicht stark, im vierzigsten Jahr nicht klug, im fünfzigsten Jahr nicht reich ist, der darf danach nicht hoffen. (Martin Luther: Tischreden. dasgrossez.de)

Geld
...wo Geld vorangeht, sind alle Wege offen. (...if money go before, all ways do lie open.) (Shakespeare: Die lustigen Weiber von Windsor II, 2. rzl)

Geld
Begabung brauchts und Bienenfleiß, / Daß Bargeld man der Welt entreiß. (Eugen Roth: Kunterbuntes Alpha­bet)

Geld
Früher durfte man hoffen, Geld mache sexy. Heute ist Geld sexy. (Georg Seeßlen: Die turbogeile Telebörse. taz 3.4.2000)

Geld
Geld allein macht nicht glücklich, aber es ist besser, im Taxi zu weinen als in der Straßenbahn. (Marcel Reich-Ranicki. – Ganz ähnlich das Lied »Money Money Money« aus dem Musical »Cabaret«, Text v. ??: You can take it on the chin, / call a cab and begin / to recover on your fourteen-carat yacht. [Dann kannst du’s einstecken, ein Taxi rufen und dich auf deiner vierzehnkarätigen Jacht ausku­rieren.] Gemeint ist Liebeskummer.)

Geld
Geld bringt zu Ehren, was als frivol gilt, solange es nicht bezahlt wird. (Virginia Woolf: Ein Zimmer für sich allein, IV)

Geld
Geld macht sinnlich. (Bertolt Brecht: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 7)

Geld
Geld stinkt nicht. (Pecunia non olet.) (Nach Sueton: Von berühmten Männern. Vespasian 23, 3. – Einer Anekdote gemäß hat Kaiser Vespasian die Erhebung einer Urinsteuer damit verteidigt, daß niemand ein Geldstück zurückweise, selbst wenn es »aus Urin«  sei. rzl)

Geld
Hast du Geld, dann hast du nicht Käten; / hast du die Frau, dann fehln dir Moneten – / hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer: / bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher. / Etwas ist immer. (Kurt Tucholsky: Das Ideal)

Geld
Ich habe mein Geld für Alkohol, Autos und schöne Frauen ausgegeben, den Rest habe ich einfach verprasst. (George Best: Wo? zita.de)

Geld
Sobald das Geld im Beutel klingt, / Die Seele in den Himmel springt. (Nach einem Werbeslogan des Ablaßhändlers Johann Tetzel, in Vers gebracht v. Hans Sachs [Die Witten­bergisch Nachtigall]: »Bald der Gulden im Kasten klinget / Die Seel sich auf gen Himmel schwinget.« rzl. Tetzels Akti­vitäten waren 1517 der Anlaß für Martin Luthers Thesen­anschlag in Wittenberg.)

Geld
Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion. / Und noch ne Million und noch ne Million. / Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit. / Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit. / Ja, das möchste! (Kurt Tucholsky: Das Ideal)

Geldgier
Denn Geldgier ist eine Wurzel alles Übels... (Neues Testament: Paulus’ 1. Brief an Timotheus 6, 10)

Geldsachen
In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf! (David Hansemann am 8. 6. 1847 im preuß. Landtag. rzl)

genießen
Drum lass uns genießen / der Maien Frucht, / eh wir beid’ folgen müssen / der Jahre schneller Flucht. (Martin Opitz: Liebste, lass’ uns eilen. Umgedichtet von Joachim Krause)

genießen
Genießen macht gemein. (Johann Wolfgang Goethe: Faust II, 4. Akt, Hoch­gebirg. rzl)

genießen
Seid nur nicht so faul und so verweicht / Denn Genießen ist bei Gott nicht leicht! (Bertolt Brecht: Choral vom Manne Baal. rzl)

Genuß
Genuß heißt Leben. Hinweg denn, Sorgen! Die Zeit ist kurz für den Sterblichen. (Friedrich Jacobs: Griechische Blumen­lese, II; KP)

Genuß
Jedes Ding wird mit mehr Genuß erjagt, als genossen. (Shakespeare: Der Kaufmann von Venedig, II, 6; KP)

Genüsse
In dem Maße, als die Genüsse zunehmen, nimmt die Empfänglichkeit für sie ab: das Gewohnte wird nicht mehr als Genuß empfunden. (Arthur Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung, II, 4, 46; KP)

nach oben

Geschäft
Ob’s Jude oder Itzig – / ’s Geschäft bringt’s mal so mit sich... (David Kalisch: Berlin bei Nacht I, 5. rzl)

Geschäfte
Glücklich, wer fern von Geschäften ist... (Beatus ille qui procul negotiis...) (Horaz: Epodon liber 2, 1. rzl)

geschäftig
Der geschäftige Müßiggänger (Titel eines Lustspiels v. Johann Elias Schlegel, D. 1743. – Auch bei Gotthold Ephraim Lessing: Hamburgische Dramaturgie, 18. Stück. rzl)

geschäftiger Geist
Der du die weite Welt umschweifst, / Geschäftiger Geist, wie nah fühl ich mich dir! (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Nacht)

Glück
Das Glück des Mannes heißt: ich will. Das Glück des Weibes heißt: er will. (Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Die Reden Zarathustras: Von alten und jungen Weiblein. – Dazu M. F. Anneke: »Ihr *Frauen, die Ihr Euch willig an ein „Glück“ gewöhnen lerntet...«)

Glück
Denn das Glück ist selbst nicht nur blind, es macht fast immer auch diejenigen blind, die es in seine Arme schließt. (Cicero: Laelius über die Freundschaft 15, 54. rzl)

Glück
Des Menschen ganzes Glück besteht in zweierlei, / Daß ihm gewiß und ungewiß die Zukunft sei. (Friedrich Rückert: Weisheit des Brahmanen 8. KP)

Glück
Es ist das Glück ein flüchtig Ding, / Und war’s zu allen Tagen... (Emanuel Geibel: Lieder als Intermezzo, XXXIV. rzl)

Glück
Es wächst das Glück, dann wird es ange­fochten, / Man ist entzückt, nun kommt der Schmerz heran, / Und eh man sich's ver­sieht, ist's eben ein Ro­man (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Vorspiel)

Glück
Glaubt jenen nie, die da von Glück geschrieben, / Glaubt keinen Singsang, wie sie sich gefreut: / Ach, wenn ich glücklich war, da hab ich nie ge­schrieben – / Da saß ich still und hab mich bloß gefreut. (Jakob Haringer, Notiz 1948. JS)

Glück
Jedes Glück hat einen kleinen Stich. / Wir möchten soviel: Haben. Sein. Und gelten. / Daß einer alles hat: das ist selten. (Kurt Tucholsky: Das Ideal)

glücklich
Glücklich sein heißt ohne Schrecken seiner selbst innewerden können. (Walter Benjamin: Einbahnstraße. Galan­teriewaren. rzl)

glücklich
Ich war glücklich, wahrhaft glücklich, wie man es auf der Welt sein kann, das heißt auf kurze Zeit. (Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre, 6. Buch. rzl)

glücklich
O glücklich, wer noch hoffen kann, / Aus diesem Meer des Irrtums aufzutau­chen! (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Vor dem Tor 1058)

glücklich
Sei glücklich, so lange du lebst, denn du bist eine lange Zeit tot. (Schottisches Sprichwort. Nach D. Ogilvy: Ogilvy über Werbung, 3)

grau
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, / Und grün des Lebens goldner Baum. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Studierzimmer 2022)

grau
graue Eminenz; graue Maus; alles grau in grau malen (sehen); alt und grau bei etwas werden; das graue Elend haben; sich keine grauen Haare wachsen lassen; bei Nacht sind alle Katzen grau (deutsche Redensarten mit dem Farbwort »grau«. Duden Redewendungen)

grauer Strand
Am grauen Strand, am grauen Meer / Und seitab liegt die Stadt; / Der Nebel drückt die Dächer schwer, / Und durch die Stille braust das Meer / Eintönig um die Stadt. (Theodor Storm: Die Stadt. – Gemeint ist Husum, danach die graue Stadt am Meer genannt)

grün
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, / Und grün des Lebens goldner Baum. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Studierzimmer)

grün
grüne Minna; grüne Welle; grüne Witwe; es ist alles im grünen Bereich; jemanden grün und blau schlagen; dasselbe in Grün; bei Mutter Grün schlafen; sich grün und blau (gelb) ärgern; einen grünen Daumen haben; die grüne Hölle; jemanden über den grünen Klee loben; ach du grüne Neune; unter dem grünen Rasen liegen; komm’ an meine grüne Seite; am grünen Tisch; auf der grünen Wiese; auf keinen grünen Zweig kommen (deutsche Redensarten mit dem Farbwort »grün«. Duden Redewendungen)

Grün
Wir woll’n es nicht verschweigen / in dieser Schweige­zeit: / Das Grün bricht aus den Zweigen. / Wir woll’n es allen zeigen, / dann wissen sie bescheid. (Wolf Biermann: Ermutigung. Schlußstrophe des Liedes)

nach oben

Hand
Die Hand, die samstags ihren Besen führt, / Wird sonntags dich am besten karessieren. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I. Vor dem Tor. Mit diesen Worten wendet sich ein Jüngling einigen Dienst­mädchen zu.)

Hand
Eine Hand wäscht die andere. Gib etwas, und du bekommst auch etwas. (Epicharmos. In der Überlieferung durch Seneca: »Manus manum lavat.« rzl)

Hand
Reich mir die Hand, mein Leben, / Komm auf mein Schloß mit mir... (Là ci darem la mano / là mi dirai di sì...) (Aus der Oper »Don Giovanni«   I, 9, Text v. Lorenzo da Ponte, Musik v. Mozart. rzl)

Hände
Was Hände bauten, können Hände stürzen. (Friedrich Schiller: Wilhelm Tell I, 3. rzl)

Handel
Im Handel hört alle Freundschaft auf, im Handel sind alle Menschen die bittersten Feinde. (Georg Weerth: Humoristische Skizzen aus dem deutschen Handelsleben I. Der Lehrling. rzl)

Handel
Und wenn sie einen Handel oder eine Gelegenheit zur Zer­streuung sehen, laufen sie hin und lassen dich stehen. (Koran 62, 11. Gott zu Muhammad [?] über die Menschen. WdK)

handeln
Handeln ist leicht, denken schwer; nach dem Gedachten handeln unbequem. (Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. 7. Buch, Kap. 9. rzl)

handeln
Handelt einer mit Honig, er leckt zuweilen die Finger. (Johann Wolfgang Goethe: Reineke Fuchs, 8, 93. KP)

handeln
Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte. (Immanuel Kant: Kritik der praktischen Vernunft, § 7. Das ist der sog. »kategorische Imperativ« von Kant.)

handeln
Handle so, wie du nie wieder handeln könntest. (Elias Canetti: Die Provinz des Menschen. Aufzeichnungen 1942. rzl)

Händler
Händler und Helden (Titel einer nationalist. Hetzschrift v. Werner Sombart über England und Deutschland, D. 1915; vgl. »eine Nation der *Krämer«)

Haus
Es is ein großes, rundes, rosa Haus, sieht aus wie so eine Art Frucht. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Liebe Nettie, und wie es...)

Haus
Haus ohne Hüter (Titel eines Romans v. Heinrich Böll, BRD 1954)

Haus
Mag alles durcheinandergehen; / Doch nur zu Hause bleib’s beim alten. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I. Vor dem Tor. Davor: »Nichts Bessers weiß ich mir an *Sonn- und Feiertagen / Als ein Gespräch von Krieg...«)

Haus
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr. / Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben... (Rainer Maria Rilke: Herbsttag)

Haus
Wohl steht das Haus gezimmert und gefügt, / Doch ach – es wankt der Grund, auf den wir bauten. (Friedrich Schiller: Wilhelm Tell I, 2. rzl)

Hausfrau
Und drinnen waltet / Die züchtige Hausfrau, / Die Mutter der Kinder, / Und herrschet weise / Im häuslichen Kreise... (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke. rzl)

Hausse
Hausse heißt, es gibt mehr Idioten als Aktien, Baisse heißt, es gibt mehr Aktien als Idioten. (André Kostolany: Wo?)

Heirat
...Und gar vieles zu dulden verbindet ein einziges Jawort. (Johann Wolfgang Goethe: Hermann und Dorothea, 9. Gesang, Urania. rzl)

Heirat
Die Heirat is a Vogelhaus; / Wer drin ist, der will d’raus. (Sprichwort aus dem oberen Inntal. KP)

heiraten
Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben, die all ihre dürren Winde nicht erkälten... (Otto v. Bismarck: Brief an seine Gattin, 14. 5. 1851. KP)

heiraten
Die Männer heiraten, weil sie müde sind, die Frauen, weil sie neugierig sind. Beide werden enttäuscht. (Oscar Wilde: Eine Frau ohne Bedeutung, III. [Lord Illingworth]. KP)

heiraten
Ein Mädchen aus gleichem Stande heirate; denn nimmst du eine aus vornehmem Geschlecht, erhältst du Herren und nicht Verwandte. (Kleobulos, nach Ioannes Stobaios 3, 1, 172. KP)

heiraten
Er heiratete sie, weil sie ihn liebte; sie liebte ihn, weil er sie heiratete. (Jean Paul: Wo? KP)

heiraten
From a logical point of view / Marry a woman uglier than you.
(Logisch betrachtet heirate eine Frau, die häßlicher ist als du.) (Refrain eines Liedes v. Harry Belafonte)

heiraten
Heirate nicht die Schönste in der Stadt.  (Theodor Gottlieb v. Hippel: Über die Ehe, 7. KP. – Ähnlich H. Belafonte: »From a logical... *heirate«)

heiraten
Heiraten, Engel, ist wunderlich Wort, / Ich meint, da müßt ich gleich wieder fort. (Johann Wolfgang Goethe: Epigrammatisch. Vorschlag zur Güte. KP)

heiraten
Heiratest du eine Häßliche, so kann sie dir nicht gefallen, / wenn aber eine Schöne, so gefällt sie allen. (Bion v. Bory­sthenes, nach Diogenes Laertios: Über Leben und Ansichten der Philosophen 4, 48. KP)

heiraten
Jeder, der heiratet, ist wie der Doge, der sich mit dem Adriatischen Meer vermählt – er weiß nicht, was drin, was er heiratet: Schätze, Perlen, Ungetüme, unbekannte Stürme. (Heinrich Heine: Gedanken und Einfälle V. Frauen, Liebe und Ehe. KP)

heiraten
Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer silbernen Hochzeit noch nicht wissen. (Marie v. Ebner-Eschenbach: Aphorismen. KP)

nach oben

hören
Bemerke, höre, schweige. Urteile wenig, frage viel. (August von Platen: Sprüche, Nr. 37. KP)

hören
Du mußt allerlei hören, / Es darf dein Herz nicht stören. / Du wirst auch mancherlei reden, / Es wird nicht rühren jeden. (Friedrich Rückert: Erbauliches und Beschauliches aus dem Morgenlande, II, 155. KP)

hören
Schlage mich, aber höre mich! (Plutarch: Biographien. Themistokles, 11. KP)

Hund
...denn ein lebender Hund ist besser als ein toter Löwe. (Altes Testament: Prediger Salomo [Kohelet] 9, 4)

Hund
Dem Hunde, wenn er gut gezogen, / Wird selbst ein weiser Mann gewogen. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Vor dem Tor 1163)

Hund
Der Hund wedelt mit dem Schwanz, weil der Hund stärker ist als der Schwanz. Möchte der Schwanz stärker sein als der Hund, so möchte der Schwanz mit dem Hund wedeln. (Gregor v. Rezzori: Maghrebinische Geschichten, 12. Kap. So antwortet der weise Rabbi Schalom Mardochaj auf die Frage eines Kindes, warum sein Hund mit dem Schwanz wedele.)

Hund
Ein kleiner Hund mit Namen Fips / erhielt vom Onkel einen Schlips / aus gelb und roter Seide. (Christian Morgenstern: Fips. rzl)

Inhalt
More matter with less art.
(Mehr Inhalt, wen’ger Kunst). (Shakespeare: Hamlet II, 2. rzl)

Jugend
Ach! wohin bist du geflohen, / Meiner Jugend Heiterkeit? / Ach! wie schnell bist du entschwunden, / Meines Lebens Rosenzeit! (Christian August Vulpius: Rinaldo Rinaldini der Räuberhauptmann, 7. Buch. rzl)

Jugend
Die heutige Jugend ist gräßlich. Sie hat nicht den geringsten Respekt vor gefärbten Haaren. (Oscar Wilde: Lady Winter­meres Fächer, 3. Akt. rzl – So ändern sich die Zeiten! jjk)

Jugend
In der Jugend lernt, im Alter versteht man. (Marie v. Ebner-Eschenbach: Aphorismen. rzl)

Jugend
Jugend ohne Gott (Titel eines Romans v. Ödön v. Horváth, Österreich 1937. rzl)

Jugend
Jugend! Jugend! Es gibt nichts in der Welt außer der Jugend! (Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray, Kap. 2. rzl)

Jugend
Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort, / Das schwer sich handhabt, wie des Messers Schneide... (Friedrich Schiller: Wallensteins Tod II, 2. rzl)

Jugend
Wenn die Jugend ein Fehler ist, so legt man ihn sehr bald ab. (Johann Wolfgang Goethe: Maximen und Reflexionen 991. rzl)

jung
Jung sein ist schön, alt sein ist bequem. (Marie v. Ebner-Eschenbach: Aphorismen. rzl)

Jungfrau
An einer Jungfrau in Witten / Hat mehr als ein Mann schon gelitten. / Denn keiner errät sie: / Erst tut sie, als tät sie – / Und läßt sich dann doch nicht erbitten. (Eugen Roth: Lime­ricks. Die Zimperliche)

Jüngling
Auch ich war ein Jüngling mit lockigem Haar. / An Mut, wie an Hoffnungen reich... (Albert Lortzing: Der Waffenschmied III, 9. rzl)

Kaffee
Der Kaffee muß heiß wie die Hölle, schwarz wie der Teufel, rein wie ein Engel, süß wie die Liebe sein. (Charles Maurice de Talleyrand: Wo? KP)

Katze
Denn wenn die Katz nicht ist zu Hauß / So hat frey um­blauffen die Mauß. (Georg Rollenhagen: Froschmeuseler 1, ander 25. rzl)

Katze
Die Katze auf dem heißen Blechdach (The Cat On the Hot Tin Roof) (Titel eines Dra­mas von Tennessee Williams, USA 1955, verfilmt USA 1958)

Katzen
Und Minz und Maunz, die Katzen, / erheben ihre Tatzen. / Sie drohen mit den Pfoten: / »Der Vater hat’s verboten!« (Heinrich Hoffmann: Der Struwwelpeter)

kaufen
Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennen­zulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften. (Antoine de Saint-Exupéry: Der kleine Prinz, XXI. rzl)

kaufen
Wollt ihr immer kaufen, was ihr nicht unbedingt nötig habt, so werdet ihr bald das wirklich Nötige verkaufen müssen. (Benjamin Franklin: Weg zum Reichtum, 2. KP)

Kaufhandel
Du mußt wissen, daß auch der Kaufhandel eine große Kunst ist. (Mohammed: Buch des Kabus, 31. KP)

Kaufmann
Der Kaufmann hat in der ganzen Welt dieselbe Religion. Sein Kontor ist seine Kirche, sein Schreibpult ist sein Betstuhl, sein Memorial ist seine Bibel, sein Warenlager ist sein Allerheiligstes, die Börsen­glocke ist seine Betglocke, sein Geld ist sein Gott, der Kredit ist sein Glauben. (Heinrich Heine: Briefe aus Berlin 2. rzl)

Kaufmann
Ein Kaufmann kann sich schwerlich hüten vor Unrecht und ein Krämer vor Sünden. (Altes Testament: Jesus Sirach, 26, 28)

Kaufmann
Mancher Kaufmann betrügt ohne Skrupel, aber stehlen würde er schlechterdings nicht. (Arthur Schopenhauer: Parerga und Paralipomena, II, 26, 344. KP)

nach oben

Kind
...Ihr müßt bedenken, / ein Kind ist verbrannt wie Papier. / Ihr könnt ihm nichts mehr schenken. (Nâzim Hikmet: Das kleine tote Mädchen [von Hiroshima])

Kind
Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich ab, was kindlich war. (Neues Testa­ment: Paulus, 1. Korinther 13, 11)

Kind
Aus Furcht, der Tod könnte uns das Kind entreißen, entziehen wir es dem Leben; um seinen Tod zu verhindern, lassen wir es nicht richtig leben. (Janusz Korczak: Magna Charta Libertatis. Nach V. Scholz, B. Brockmann)

Kind
das Kind im Manne (Friedrich Nietzsche: Also sprach Zarathustra. Von alten und jungen Weiblein. Vollständig heißt der Satz: »Im echten *Manne...« rzl)

Kind
Das Kind in ihm ist groß genug. Der Mann ist zu klein. (Alois Katzlhuber: Worte im Walde, 1999)

Kinder
Anfangs lieben die Kinder ihre Eltern. Nach einiger Zeit beginnen sie, sie zu verurteilen. Selten, wenn überhaupt je, verzeihen sie ihnen. (Oscar Wilde: Eine Frau ohne Bedeutung. 2. Akt. rzl)

Kinder
Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen: / So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, / Sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren. (Johann Wolfgang Goethe: Hermann und Dorothea. 3. Gesang: Thalia. rzl)

Kinder
Der Wind macht die Wolken, daß da Regen ist auf die Äcker, daß da Brot entstehe. Laßt uns jetzt Kinder machen aus Lüsten für das Brot, daß es gefressen werde. (Bertolt Brecht: Wo? WS)

Kinder
Mein Kind, wir waren Kinder, / Zwei Kinder, klein und froh; / Wir krochen ins Hühnerhäuschen, / Versteckten uns unter das Stroh. (Heinrich Heine: Buch der Lieder, Die Heimkehr 38. rzl)

Kinder
Wo Kinder sind, da ist ein goldnes Zeitalter. (Novalis: Blüthenstaub 96. rzl)

Kindheit
Alles Gute und Böse des Menschen im reifen Alter ist eng verknüpft mit seiner Kindheit, in der es seinen Ursprung hat. Alle unsere Irrtümer übertragen wir auf unsere Kinder, in denen sie untilgbare Spuren hinterlassen. (Maria Montessori: Kinder sind anders. KP)

Kindheit
Ist die Kindheit nur an Wundern reich. / Denn sie glaubt ja an ein Märchenreich. / Bist du müde auch und grau dein Haar, / Denk daran, wie schön es damals war, / War ein Hund bloß, war ein Kieselstein – / Doch wie selig ließ uns alles sein. (Jakob Haringer: Unter der Weide. In der Samm­lung »Das Fenster«, 1946. JS)

Kindlein
Euch ist ein Kindlein heut gebor’n, / Von einer Jungfrau auserkor’n, / Ein Kindelein so zart und fein, / Das soll eu’r Freud’ und Wonne sein!
(Martin Luther: Vom Himmel hoch. 2. Strophe. – Die 1. Strophe: »Vom *Himmel hoch...« – Die 3. Strophe: »Es ist der *Herr...«)

Kleid
In der Heimat sieht man auf meinen Namen, in der Fremde auf mein Kleid. (Daniel Ehrmann: Aus Palästina, 11. KP)

Kleid
Man empfängt den Mann nach dem Kleide und entläßt ihn nach dem Verstande. (Deutsches Sprichwort, überliefert von Karl Simrock. KP)

Kleid
Mensch, all’s, was außer dir, das gibt dir keinen Wert. / Das Kleid macht nicht den Mann, der Sattel macht kein Pferd. (Angelus Silesius: Cherubinischer Wandersmann, VI. KP)

kleiden
Ein Weib, das sich nicht kleiden kann, / Mag schön auch die Gestalt sein, / Ist, was kein Dichter leiden kann, / Und sollt er noch so alt sein! (Friedrich v. Bodenstedt: Die Lieder des Mirza Schaffy. Tiflis, 2. KP)

kleiden
Es gibt Menschen, die sich auch innerlich kleiden, wie es die Mode heischt. (Berthold Auerbach: Drei einzige Töchter. KP)

Kleider
Durch zerlumpte Kleider sieht man die kleinsten Laster; lange Röcke und Pelzmäntel verbergen alles. (Shakespeare: König Lear, IV, 6 [König Lear]. KP)

Kopf
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann. (Francis Picabia: Wo?)

Kopf
Der Mensch lebt durch den Kopf / der Kopf reicht ihm nicht aus / versuch es nur, von deinem Kopf / Lebt höchstens eine Laus. (Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper III, 7: Bettlergarderoben. Das Lied von der Unzulänglichkeit menschlichen Strebens. rzl)

Kopf
Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt, / Das ist meine Welt / Und sonst gar nichts. (Friedrich Hollaender: Titelsong aus dem Film »Der blaue Engel«, D. 1930; gesungen v. Marlene Dietrich)

Kopf
Und wenn dann der Kopf fällt, sag ich: Hoppla! (Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper I, 2: Pferdestall. Die Seeräuber-Jenny)

Körper
Der Körper: der Übersetzer der Seele ins Sichtbare. (Christian Morgenstern: Stufen. KP)

Körper
Der menschliche Körper ist eine Maschine, die ihre Federn selbst aufzieht, ein lebendes Abbild der ewigen Bewegung. (Julien de La Mettrie: Maschine Mensch. KP)

Körper
Ich wasch ihren Körper und es is ein Gefühl, wie wenn ich bete. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Dt. v. Helga Pfetsch)

nach oben

Kunst
...die Moral der Kunst besteht in vollendeter Anwendung unvollkommener Mittel. (Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Vorwort)

Kunst
»Was macht die Kunst?« »Prinz, die Kunst geht nach Brot.« (Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti I, 2. rzl)

Kunst
Aber wenn niemand mehr ein schlechtes Gewissen hätte, wenn das Böse aus der Welt verschwände, würde auch die Kunst verschwinden. Die Kunst ist ein Versuch, das Böse zu integrieren. (Simone de Beauvoir: Die Mandarins von Paris V)

Kunst
Die Kunst steckt wahrhaftig in der Natur; wer sie heraus kann reißen, der hat sie. (Albrecht Dürer: Wo? KP)

Kunst
Die größte Kunst besteht darin, seine Kunst zu Geld zu machen. (Jens Jürgen Korff. Mehr über Kunst...)

Kunst
Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft. (Friedrich Schiller: Über den Gebrauch des Chors in der Tragödie. rzl)

Kunst
Wenn man was ko, ist es ka Kunst nimmer, wenn man’s nicht ko, erst recht nicht. (Karl Valentin: Wo? Nach Bernhard Koppenhöfer)

Künstler
Der Künstler ist ein Schöpfer schöner Dinge. (Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Vorrede)

Künstler
Der Künstler ist kreativ. Der Grafiker bockt. (Kerstin Flenker, Kölner Werbegrafikerin, zum Verhältnis zwischen Kunst und Werbegrafik, 1996)

Künstler
Es hat noch nie einen großen Künstler gegeben, der ein Dummkopf war. (Ernst Gombrich)

Künstler
Künstler ist nur einer, der aus der Lösung ein Rätsel machen kann. (Karl Kraus: Nachts. rzl)

Kunstwerk
Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (Titel eines Essays v. Walter Benjamin, Fr. 1936)

Kuß
Drum Mädel, gib mir einen Kuß, / Denn jetzt bin ich dein Sultanus. / Ihr lust’gen Brüder, schenket ein, / Damit ich auch der Papst kann sein! (Christian Ludwig Noack: Papst und Sultan. – Das Lied beginnt so: »Der *Papst lebt herrlich...«)

Küsse
In deinen Küssen welche Wonne! / In deinem Auge welcher Schmerz! (Johann Wolfgang Goethe: Willkommen und Abschied. rzl)

küssen
Lebe lustig, lebe heiter / Küß die Buben und so weiter / Denn auch die Aposteln schrieben: / Du sollst Deinen Nächsten lieben. (Spruch in einem Kölner Poesiealbum, ausgestellt im Bezirksrathaus Köln-Nippes, Februar 1999)

küssen
Sie küßten und sie schlugen ihn (Titel eines Spielfilms v. François Truffaut, Fr. 1959)

lächeln
...Daß einer lächeln kann, und immer lächeln, / Und doch ein Schurke sein... (...That one may smile and smile and be a villain.) (Shakespeare: Hamlet I, 5. rzl)

lächeln
Das Lächeln einer Sommernacht (Titel eines Spielfilms v. Ingmar Bergman, Schweden 1955)

lächeln
Jeder Tag, an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag. (Charlie Chaplin. Nach Nicolas Chamfort, Produits de la Civilisation perfectionée: »Am meisten ist der Tag verloren, an dem man nicht gelacht hat.« rzl)

lächelnd
Doch lächelnd die Wahrheit sagen / was hindert daran? (Quamquam ridentem dicere verum / quid vetat?) (Horaz: Satiren 1, 1, 24f. rzl)

lachen
Christus hat dreimal geweint, aber er hat nicht ein einziges Mal gelacht. Wer auf Erden lacht, der wird im Himmel weinen. (Papst Innozenz III.: Über das Elend des Menschseins. Nach E. Heine: Toppler, S. 42)

lachen
Den Teufel laß ich aus dem Spiele. / Auch sonst noch lachen ihrer viele, / Besonders jene ewig Heitern, / Die unbewußt den Mund erweitern, / Die, sozusagen, auserkoren / Zum Lachen bis an beide Ohren. // Sie freuen sich mit Weib und Kind / Schon bloß, weil sie vorhanden sind. (Wilhelm Busch: Der Philosoph)

lachen
Der Weise lacht nur unter Zittern. (Charles Baudelaire, nach Klaus Gronenbaum, ksta 22. 6. 1996)

lachen
Denn die Trone, die do laachs, musste nit kriesche. (Denn die Tränen, die du lachst, mußt du nicht weinen.) (Aus dem Lied »Kumm loss mer fiere« [Kommt, laßt uns feiern] der Kölner Gruppe »de Höhner«)

lachen
Hörst du auf, Squeak, sagt er. Das bringt Unglück, wenn Frauen über Männer lachen. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Liebe Nettie, wie ich Shug...)

lachen
Ich will die Leute zum Lachen bringen; zu einem Lachen, dessen sie sich später nicht zu schämen brauchen. (Heinz Erhardt, nach KStA 20. 2. 1999)

lachen
Lieber Major, das Lachen erhält uns vernünftiger als der Verdruß. (Gotthold Ephraim Lessing: Minna von Barnhelm IV, 6. rzl)

lachen
Wer lacht da? Bei Gott, ich glaub’, ich war es selbst. (Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti V, 6. rzl)

lachen
Wer nicht lacht, ist krank oder böse. (Amadou Ampatée Bas: Vangrines seltsames Schicksal)

Landschaft
Die Landschaft erobert man mit den Schuhsohlen, nicht mit den Autoreifen. (Georges Duhamel: Wo? zita.de)

nach oben

Leben
»Das Leben geht weiter.« Als es erlaubt ist. (Karl Kraus: Nachts. rzl)

Leben
Das diesseitige Leben ist nur Spiel und Zerstreuung. (Koran 6, 32. In Sure 23, 115, heißt es jedoch, Gott habe den Men­schen »nicht zum sinnlosen Spiel erschaffen«. WdK)

Leben
Das Leben [ist] ein Traum (La vida es sueño) (Titel eines Dramas v. Pedro Calderón de la Barca, Sp. 1634/35. rzl)

Leben
Das Leben ist ein Spiel? Nein – aber jedes Spiel ist ein bißchen so wie das Leben. (Jens Jürgen Korff. Mehr er-leben...)

Leben
Dies ist, glaube ich, die Fundamentalregel allen Seins: Das Leben ist gar nicht so. Es ist ganz anders. (Kurt Tucholsky: Schnipsel. rzl)

leben
Man lebt nicht einmal einmal. (Karl Kraus: Sprüche und Widersprüche. rzl)

Lebenskraft
O du grünende Lebenskraft aus Gottes Hand, / mit der Gott Seine Pflanzung gesetzt hat, / sie leuchtet auf in strahlender Höhe! (Hildegard von Bingen: Mystische Texte der Gotteserfahrung, hg. v. H. Schipperges)

Lebenskreise
Immer enger, leise, leise / Ziehen sich die Lebenskreise, / Schwindet hin, was prahlt und prunkt... (Theodor Fontane: Ausgang. rzl)

Leidenschaft
Die Leidenschaft bringt Leiden! – Wer beschwichtigt / Beklommnes Herz, das allzuviel verloren? (Johann Wolfgang Goethe: Aussöh­nung. rzl)

Leidenschaft
Die Leidenschaft flieht! / Die Liebe muß bleiben, / Die Blume verblüht, / Die Frucht muß treiben. (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke)

Leidenschaft
Kein Toter ist so gut begraben wie eine erloschene Leidenschaft. (Marie v. Ebner-Eschenbach: Aphorismen. rzl)

Leidenschaft
Noch einmal fällt in meinen Schoß / Die rote Rose Leidenschaft; / Noch einmal hab’ ich schwärmerisch / In Mädchenaugen mich vergafft. (Theodor Storm: Noch einmal! rzl)

Leidenschaft
Wenn die Leidenschaft zur Tür hereintritt, rettet sich die Vernunft durchs Fenster. (Sprichwort. ZS)

Leidenschaften
Man heilt Leidenschaften nicht durch Verstand, sondern nur durch andere Leidenschaften. (Ludwig Börne: Aphorismen. rzl)

lesen
Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: / sie sind genauer. (Hans Magnus Enzensberger: Ins Lesebuch für die Oberstufe. rzl)

lesen
Und, was das Allerschlimmste bleibt, / Gar mancher kommt vom Lesen der Journale (Johann Wolfgang Goethe: Faust I, Vor­spiel)

lesen
Wer wird nicht einen Klopstock loben? / Doch wird ihn jeder lesen? Nein. / Wir wollen weniger erhoben / Und fleißiger gelesen sein. (Gotthold Ephraim Lessing: Sinngedichte. Die Sinngedichte an die Leser. rzl)

Leser
Der Leser hats gut; er kann sich seine Schriftsteller aus­suchen. (Kurt Tucholsky: Schnipsel. rzl)

Leser
In der Tat kann der Leser nicht weich genug gebettet werden, und wir müssen ihn, so weit die Sache nicht einbüßt, auf Händen tragen mit unseren Schreibfingern. (Jean Paul: Wo? Nach W. Schneider, Deutsch fürs Leben)

Leser
Und das sind die rechten Leser, die mit und über dem Buche dichten. (Joseph Frh. v. Eichendorff: Ahnung und Gegen­wart, Kap. 10. Dort auch: »Denn kein *Dichter...« rzl)

Leser
Wer aber nicht eine Million Leser erwartet, sollte keine Zeile schreiben. (Johann Wolfgang Goethe zu Eckermann. Nach W. Schneider, Deutsch fürs Leben)

Licht
Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben. (Neues Testament: Johannes 8, 12)

Licht
Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Neues Testament: Matthäus 5, 14. Jesus in der Bergpredigt)

Licht
Licht über Licht! Gott führt zu seinem Licht, wen Er will... (Koran 24, 35. WdK. Aus dem sog. Lichtvers. Davor: „*Gott ist das L...“)

Licht
Meine Hand bringt Unentdecktem Licht, / Weicht ab vom üblichen Leben / Und will in verbleichender Seide nicht / Ein fades Bild der Rose geben. (Lady Winchilsea, nach V. Woolf: Ein Zimmer für sich allein, IV. Nachdichtung v. Wulf Teichmann)

Licht
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. (Altes Testament: 1. Mose 1, 3)

Licht
Wem Gott kein Licht verschafft, für den gibt es kein Licht. (Koran 24, 40. WdK)

Licht
Wo viel Licht ist, ist starker Schatten... (Johann Wolfgang Goethe: Götz von Berlichingen I. Jaxthausen. Götzens Burg. rzl)

Lichter
Lichter der Großstadt (Limelight) (Titel einer Stummfilm­komödie von Charlie Chaplin, USA 1931)

nach oben

Liebe
Alles bezwingt die Liebe. (Omnia vincit Amor...) (Vergil: Bucolica 10, 69. rzl)

Liebe
Da war auch eine Liebe. / Sie war zwölf, er war fünfzehn Jahr. / In einem zerschossenen Hofe / Kämmte sie ihm sein Haar. // Die Liebe konnte nicht bestehen / Es kam zu große Kält: / Wie sollen die Bäumchen blühen / Wenn so viel Schnee drauf fällt? (Bertolt Brecht: Kinderkreuzzug)

Liebe
Daß man Liebe mit Geld nicht kaufen kann, glaubt man erst, wenn man genug Geld hat. (Jack Nicholson, nach KStA 5. 2. 1996 – Dazu F. Schiller: »Die *Liebe ist der L. Preis.«)

Liebe
Denn Liebe ist stark wie der Tod, und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des Herrn, / so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. (Altes Testament: Das Hohelied Salomos 8, 6-7)

Liebe
Die heilige Liebe, die ihr blind zertratet, / Ist Gottes Ebenbild...! / Fahrlässig umgebracht. (Else Lasker-Schüler: Fahrlässig umgebracht)

Liebe
Kann denn Liebe Sünde sein? (Titel und Refrain eines Liedes aus dem Film »Der Blaufuchs«; Text v. Bruno Balz, Musik v. Lothar Brühne, gesungen v. Zarah Leander. rzl)

Liebe
Kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; / Und Liebe wagt, was irgend Liebe kann... (For stony limits cannot hold love out, / And what love can do, that dares love attempt.) (Shakespeare: Romeo und Julia II, 1; in der Schlegel-Tieckschen Übersetzung II, 2. rzl – Mehr über Liebe...)

lieben
Freudvoll / Und leidvoll, / Gedankenvoll sein, / Langen / Und bangen / In schwebender Pein, / Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt – / Glücklich allein / Ist die Seele, die liebt. (Johann Wolfgang Goethe: Egmont, 3: Klärchens Wohnung. rzl)

lieben
Ich liebe nicht den Staat, ich liebe meine Frau. (Gustav Heinemann in einem Interview vor seiner Vereidigung als Bundespräsident im Mai 1969)

lieben
Ich liebe seinen Gang, seine Größe, seine Gestalt, seinen Geruch, die Krausheit seiner Haare. Ich liebe das Innere seiner Hände. Das Rosa innen an seinen Lippen. Ich liebe seine große Nase. Ich liebe seine Brauen. Ich liebe seine Füße. Und ich liebe seine guten Augen, in denen man die Verletz­lichkeit und die Schönheit seiner Seele so offen lesen kann. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Liebste Celie, ich habe gehofft...)

lieben
Je mehr ich mich wundere, sagt er, um so mehr lieb ich auch. (Alice Walker: Die Farbe Lila. Liebe Nettie, Mr. --- spricht...)

Liebesspiel
Beim Liebesspiel ist es wie beim Autofahren. Die Frauen mögen die Umleitung, die Männer die Abkürzung. (Jeanne Moreau: Wo? zita.de)

Liebeswahnsinn
Liebeswahnsinn! Pleonasmus! / Liebe ist ja schon ein Wahnsinn! (Heinrich Heine: Atta Troll. Cap. XIX. rzl)

Lüge
Keinen Anlaß zur Lüge haben, heißt noch nicht: aufrichtig sein. (Arthur Schnitzler: Buch der Sprüche und Bedenken. Kleine Sprüche 14. rzl)

Lüge
O weh der Lüge! Sie befreiet nicht, / Wie jedes andre, wahr­gesprochne Wort, / Die Brust... (Johann Wolfgang Goethe: Iphigenie auf Tauris IV, 1. rzl)

lügen
Ja, was das Lügen betrifft, da nehmens viele sehr genau... (Jakob Haringer: Notizen. JS)

lügen
Sei kein Snob. Lüge nie, wo die Wahrheit besser bezahlt wird. (Stanislaw Jerzy Lec: Unfrisierte Gedanken)

lügen
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, / Und wenn er auch die Wahrheit spricht. (Ludwig Heinrich v. Nicolay: Der Lügner; unter Bezug auf eine Fabel v. Phaedrus [I, 11]. rzl)

Lügner
Ein Lügner muß Gedächtnis haben. (Quintilian: Lehrgang der Beredsamkeit 4, 2, 91. rzl – Mehr Lügen...)

Lust
Unbefriedigte Lust welkt nie in dem Busen des Mannes! (Johann Wolfgang Goethe: Achilleis. rzl)

Lust
Und Lust und Liebe sind die Fittiche / Zu großen Taten. (Johann Wolfgang Goethe: Iphigenie auf Tauris II, 1. rzl)

Lustgefährte
Mein süßer Lustgefährte! (Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen. Cap. XXVI)

lustige Weiber
Die lustigen
Weiber von Windsor
(The Merry Wives of Windsor) (Titel einer Komödie v. William Shakespeare, GB 16?)

Lustprinzip
Jenseits des Lustprinzips (Titel eines psycholog. Werks v. Sigmund Freud, Österreich 1920)

Luxus
Alles, was ein Mann schöner is wie ein Aff’, is ein Luxus... (Friedrich Torberg: Wo? Ausspruch von »Tante Jolesch« in Wien)

Mädchen
..und es ist gewiß nichts edler als ein edles Mädchen, das die allwohltätige Flamme besorgt, und ähnlich der Natur die herzerfreuende Speise bereitet. (Friedrich Hölderlin: Hyperion, I. Teil, 2. Buch. Hyperion zu Bellarmin)

Mädchen
Mädchen mit harten Sinnen / sind nicht leichte zu gewinnen. / Doch trifft man den rechten Ort, / so kömmt man glücklich fort. (aus Johann Sebastian Bachs Kaffee-Kantate; Text von ?)

Mädels
Die Mädels sind doch sehr interessiert, / Ob einer fromm und schlicht nach altem Brauch. (Johann Wolfgang Goethe: Faust I. Marthens Garten)

nach oben

Mann
...dem Mann kann geholfen werden. (Friedrich Schiller: Die Räuber V, 2. Schlußsatz. rzl)

Mann
Als Gott den Mann erschuf, übte sie bloß. (Feministinnen-Spruch, um 1980)

Mann
Dein Mann, das unbekannte Wesen (Titel eines Sexualaufklärungsbuchs v. Oswalt Kolle, BRD 1967, verfilmt 1970. Davor erschien »Deine Frau, das unbekannte Wesen«)

Mann
Der Mann bildet sich ein, daß er das Weib ausfülle. Aber er ist nur ein Lückenbüßer. (Karl Kraus: Nachts. rzl)

Mann
Der Mann muß hinaus / Ins feindliche Leben, / Muß wirken und streben / Und pflanzen und schaffen, / Erlisten, erraffen, / Muß wetten und wagen, / Das Glück zu erjagen. (Friedrich Schiller: Das Lied von der Glocke)

Mann
Der Mann muß seine Natur bezwingen und dem Individuum in sich Recht und Herrschaft verschaffen. Ihm gebührt Herrschaft des Willens – und Untertänigkeit der Empfindung. (Novalis: Über Frauen und Weiblichkeit. Weiter: »Die *Frau muß ihrer Natur gehorchen...«)

Mann
Mann ist Mann   (Titel eines Bühnenstücks v. Bertolt Brecht, D. 1926. Im Zwischenspruch zur 9. Szene heißt es dazu: »Aber Herr Bertolt Brecht beweist auch dann / Daß man mit einem Menschen beliebig viel machen kann.« rzl)

Mann
Nichts ist so elend als ein Mann, / Der alles weiß und der nichts kann. (Matthias Claudius: Silbernes ABC. rzl)

Männer
Alles, was Männer über die Frauen geschrieben haben, muß verdächtig sein, denn sie sind zugleich Richter und Partei. (Poulain de la Barre: Über die Gleichheit der beiden Geschlechter, Fr. 1673, nach S. de Beauvoir, Das andere Geschlecht, Einlei­tung)

Männer
Bei Männern, welche Liebe fühlen, / Fehlt auch ein gutes Herze nicht. (Aus der Oper »Die Zauber­flöte«, I, 7; Text v. Emanuel Schikaneder, Musik v. Mozart. KP)

Männer
Die Männer sind alle Verbrecher, / ihr Herz ist ein finsteres Loch... (Lied aus der Operette »Wie einst im Mai«, Text v. Rudolf Bernauer u. Rudolph Schanzer, Musik v. Walter Kollo. rzl)

Männer
Männer gewinnt man mit schönen Worten. Schöne Worte sind rar... (Jens Jürgen Korff. Mehr über Männer...)

Männlein
Ein Männlein steht im Walde / Ganz still und stumm; / Es hat vor lauter Purpur / Ein Mäntlein um... (August H. Hoffmann v. Fallersleben: Rätsel. Vertont v. Engelbert Humperdinck [im Märchenspiel »Hänsel und Gretel«]. Gemeint ist eine Hagebutte. rzl)

Maul
Mach’s Maul auf! Tritt fest auf! Hör’ bald auf! (Martin Luther: Wo? über das Redenhalten. Nach W. Schneider, Deutsch fürs Leben.)

mehr
Der Mensch denkt immer, mit ein wenig mehr hätte er schon genug, aber immer wünscht er dann doch noch mehr und mehr. (Ernesto Cardenal: Das Buch von der Liebe. Sucht)

Mittel
Kein Mittel ist verbrecherisch, wenn es einem heiligen Zweck dient. (François Babeuf zu seinen Richtern, 1797)

möchten
Ja, das möchste: / Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, / vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße; / mit schöner Ausicht, ländlich-mondän, / vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn – (Kurt Tucholsky: Das Ideal)

möchten
Man möchte immer eine große Lange, / und dann bekommt man eine kleine Dicke – / Ssälawieh – ! (Kurt Tucholsky: Ideal und Wirklichkeit)

nach oben

Mode
Mode ist der Seismograf ihrer Zeit. (Ursula von Kardorff, Modejournalistin der Süddeutschen Zeitung, 2002)

Mode
Sobald eine Mode allgemein geworden ist, hat sie sich über­lebt. (Marie v. Ebner-Eschenbach: Aphorismen. rzl)

Mode
Wer die Mode zu lesen verstünde, der wüßte im Voraus nicht nur um Strömungen in der Kunst, sondern auch um neue Gesetzbücher, Kriege und Revolutionen. (Walter Benjamin: Passagenwerk)

Mode
Willst du kommen in die Mode, / Mach dich geltend, sei nicht faul! / Denn öffnest du nicht selbst das Maul, / Die andern schweigen dich zu Tode! (Heinrich Leuthold: Gedichte. Ehrenstaffel. KP)

Moden
Allen Moden gemeinsam ist die Beobachtung, daß ihre ersten und ihre letzten Vertreter komisch sind. (Sigmund Graff: Vom Baum der Erkenntnis. KP)

modern
D’Anni hat gsagt, also sie sagt auch, des Moderne, sagt sie, des is ja heute mehr oder weniger direkt symptomatisch. (Gerhard Polt: Da schau her. Alle alltäglichen Geschichten. rzl)

moderne Zeiten
Moderne Zeiten (Titel einer Stummfilmkomödie v. Charlie Chaplin, USA 1936)

mögen
Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut! (Karl Valentin: Das Oktoberfest)

mögen
Wer’t mag, de mag’t; / Un wer’t nich mag, / De mag’t jo woll nich mägen. (Fritz Reuter: Läuschen un Rimels. Motto. rzl)

Mund
Sein Mund ist süß, und alles an ihm ist lieblich. (Altes Testament: Das Hohelied Salomos 5, 16)

Mund
Was zum Mund hineingeht, das macht den Menschen nicht unrein... (Neues Testament: Matthäus 15, 11)

Muse
Sie lächelt, küsst und kocht – mehr hat die Muse nicht zu tun. (Alois Katzlhuber: Worte im Walde, 1999)

Musen
In der Tat, die Musen schmäht nur, wer von ihnen ver­schmäht worden ist. (Franz Mehring: Karl Marx. Geschichte seines Lebens, Einleitung)

Musen
Ruhe, ein angenehmer Aufenthalt, die Lieblichkeit der Gefilde, die Heiterkeit des Himmels, das Gemurmel der Quellen, diese Begünstigungen machen selbst die unfrucht­barsten Musen fruchtbar und teilen der Welt Werke mit, die Bewunderung und Furcht erregen. (Miguel de Cervantes: Don Quixote von La Mancha. Vorrede, übersetzt v. Ludwig Tieck)

Musik
Ich brauche keine Millionen, / mir fehlt kein Pfennig zum Glück, / ich brauche weiter nichts als nur: Musik! Musik! Musik! (Refrain eines Liedes aus dem Film »Hallo, Janine«; Text v. Hans Fritz Beckmann, Musik v. Peter Kreuder. rzl)

Musik
Musik wird oft nicht schön gefunden, / Weil sie stets mit Geräusch verbunden. (Wilhelm Busch: Dideldum. rzl)

Musik
O Musik!
Nachklang aus einer entlegnen harmonischen Welt! Seufzer des Engels in uns! (Jean Paul: Die unsichtbare Loge. 4. Sektor. rzl)

Musik
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum. (Friedrich Nietzsche: Götzen-Dämmerung, 33. rzl)

Musik
Sie mag Musik nur, wenn sie laut ist / wenn der Boden unter den Füßen bebt / dann vergisst sie, dass sie taub ist... (Herbert Grönemeyer: Musik nur wenn sie laut ist. Refrain des Liedes)

Musik
Vom Gesichtspunkt der Form aus betrachtet ist die typische Kunst aller Künste die Musik. (Oscar Wilde: Das Bildnis des Dorian Gray. Vorwort)

Musik
Wenn die Musik der Liebe Nahrung ist, / Spielt weiter! gebt mir volles Maß! (If music be the food of love, play on, / Give me excess of it...) (Shakespeare: Was ihr wollt, I, 1. rzl)

Musik
Wir machen Musik, / da geht euch der Hut hoch. / Wir machen Musik, / da geht euch der Bart ab. (Refrain eines Liedes aus dem dt. Spielfilm »Wir machen Musik«, Text v. Helmut Käutner u. Aldo v. Pinelli, Musik v. Peter Igelhoff u. Adolf Steimel. rzl – Mehr Musik...)

nach oben


Stichwort oder Zitat vermisst?

 

Quellenangaben

GV, Privatarchiv G. V., Bielefeld

KP, Karl Peltzer: Das treffende Zitat. Gedankengut aus drei Jahrtausenden und fünf Kontinenten. Bindlach o. J.

KStA, Kölner Stadt-Anzeiger

rzl, Reclams Zitaten-Lexikon. Von Johannes John. Stuttgart 1993

WdK,Weisheiten des Korans. Erläutert und ausgewählt v. Adel Theodor Khoury. Gütersloh 1996

WS, Wolf Schneider: Deutsch fürs Leben. Was die Schule zu lehren vergaß. Reinbek 1994

 

nach oben

Kommunikationslösungen mit Mehrwert