Korffs Weblog über Werbetext, Webtext, Kommunikationsmanagement, Schlüsselwörter
01.02.2008 - Titelschutz für Bielefeld-Slogans
Hiermit zeige ich Titelschutz für folgende Slogans an:
- Bielefeld, Stadt der 1000 Kellner
- Bielefeld, Stadt der 1000 Mimen
- Bielefeld, Stadt der 1000 Tänzer
- Bielefeld, Stadt der 1000 Profs
- Bielefeld, Stadt der 1000 ...
- Bielefeld, die Stadt am Wald
- Fahr ab am Bielefelder Berg
- Fahr ab auf Bielefelder Berg
Jens Jürgen Korff, Bielefeld, 1.2.2008
20.12.2007 - Ihr Markt in fünf Jahren
05.12.2007 - Die abgedroschensten Internet-Bilder
26.02.2007 - Alte (Senioren) sind weder konservativ noch geizig, dafür ganz schön reich
11.12.2006 - Besser Mitarbeiter-Potenziale entwickeln als Mitarbeiter entlassen
(business-wissen) In einem Gastbeitrag für business-wissen.de stellte Dr. Georg Kraus, Geschäftsführer der Managementberatung Kraus & Partner (Bruchsal), die These auf: Es ist in der Regel besser für Unternehmen, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern, indem sie deren Potenziale entwickeln - vor allem ihre Fähigkeit, selber etwas zu erfinden -, als auf Teufel komm 'raus zu rationalisieren und ständig Mitarbeiter zu entlassen. Kraus: "Die Gründer von Google, Sergey Brin und Larry Page, haben eine für mich interessante Vorgabe an ihre Mitarbeiter gemacht: Verwendet 20 Prozent Eurer Zeit für die Suche nach Innovation und Weiterentwicklung des Unternehmens!" Und weiter: "Wenn Unternehmen den Anschluss an den Markt nicht verpassen wollen, brauchen sie hoch engagierte und innovationsfreudige Mitarbeiter. Innovative Produkte und Dienstleistungen entstehen jedoch nicht von heute auf morgen und auch nicht ausschließlich in der Entwicklungsabteilung. Innovation entsteht jeden Tag, wenn die Mitarbeiter mitdenken, sich engagieren und an der Weiterentwicklung des Unternehmens mit Herz und Seele mitwirken."
Das aber tut keiner, der Angst um seinen Arbeitsplatz hat. Um das hinzukriegen, ist Kommunikation das A und O. Kraus empfiehlt den Geschäftsführern z. B.,
- so oft wie möglich mit den Mitarbeitern in den Dialog zu treten,
- Foren und Lernwerkstätten für Kreativität und Innovation zu schaffen (Lassen Sie Freiräume zum Experimentieren! Wenn jedes Projekt und jede Idee schon einen Projektantrag mit einem Return on Invest benötigt, töten Sie jegliche Innovation.)
- Job-Rotations-Programme zusammen mit Hochschulen zu organisieren oder
- regelmäßig Innovationspreise auszuschreiben.
21.9.2006 - Online-Werbung wächst rasant
(pressetext austria) Die Online-Werbeumsätze in Deutschland beliefen sich 2006 [vermutlich aus den ersten drei Quartalen hochgerechnet aufs ganze Jahr, JJK] auf 1,65 Mrd. Euro; das entsprach einem Anteil am gesamten Werbemarkt von 7,6 Prozent. Damit ist der Online-Markt zum viertgrößten Werbemedium aufgestiegen (nach Fernsehen, Tageszeitungen, Publikumszeitschriften) und rangiert vor Plakat, Fachzeitschrift und Radio. Auf die klassische Online-Werbung entfielen 785 Mio. Euro (69% mehr als im Vorjahr), auf die Suchwort-Vermarktung 710 Mio. Euro (80% mehr als im Vorjahr). Der Umsatz der Affiliate-Netzwerke wuchs um 48 Prozent.
20.7.2006 - Ältere Zielgruppen
sind keineswegs konservativ oder geizig;
dafür sind sie ganz schön reich
(Reife Märkte) Dank zahlreicher Erbschaften
verfügen die Deutschen über 50 (die sog. Generation 50plus) über viermal so viel
Vermögen wie junge Familien in Deutschland. In diesem Jahrzehnt erben die Menschen über
50 Jahre circa zwei Billionen Euro und kassieren jedes Jahr 50 Milliarden Euro an
Ablaufleistungen aus Lebensversicherungen, so das Statistische Bundesamt. Dieses Geld
stecken sie nicht nur in Treppenlifte und Herztropfen. Der
Managementkompass "Demographischer Wandel" von Steria Mummert Consulting und dem
F.A.Z.-Institut widerlegt gängige Vorurteile, die gegen eine Konzentration auf das
Kundensegment "Ältere" angeführt werden. Wie die Forscher feststellten, haben
Ältere kein signifikant geringeres Interesse an neuartigen Produkten, sie sind nicht
geiziger und auch nicht markentreuer als der Durchschnitt der Bevölkerung. Sie sind
also genau so empfänglich für ansprechende Werbung wie junge Leute.
14.6.2006 - Online-Kunden wünschen sich virtuelle Berater
(iBusiness) Novomind und FAZ-Institut haben 500 Kunden von Onlineshops befragt, nach welchen Kriterien sie ihre Lieblings-Shops aussuchen und was sie von den Shops eigentlich erwarten. Bei den Kriterien landeten nach dem Preisniveau auf dem zweiten Platz: die Lieferkonditionen (91%). Auf dem dritten Platz: eigene positive Erfahrungen bei früheren Einkäufen (86%). Auf dem vierten Platz: gute Präsentation des Warensortiments (85%). Bei den Erwartungen überraschend auf Platz 1: ein virtueller Berater für weitere Waren-Informationen (57%). Auf Platz 2: ein Warenkorb, der bis zum nächsten Besuch stehen bleibt (56%).
Bei der Umfrage kam aber auch heraus: Die meisten Shopbetreiber wissen gar nicht, wie
wichtig ihren Kunden die Lieferkonditionen und die gute Präsentation des Sortiments sind,
und sie denken nicht daran, die Erwartungen ihrer Kunden zu erfüllen. Eine Ursache ist
möglicherweise, dass sie ihre Kunden gar nicht erst fragen.
29.5.2006 - Google will Adwords-Qualität durch schärfere Kontrolle steigern
(iBusiness) Google hat angekündigt,
die Zielseiten von Adword-Links genauer auf Relevanz und Qualität zu
untersuchen, auch die per automatische Weiterleitung angesteuerten
Landeseiten. Man will überprüfen, ob die Seiten wirklich nützliche
Informationen über die Suchwörter enthalten, auf die die Adwords-Anzeigen
gepolt sind.
22.5.2006 - Wissensmanagement funktioniert nur, wenn man auf gute Sprache achtet
(business-wissen) Der Braunschweiger Linguist und Kommunikations-Optimierer Prof. Dr. Günther Zimmermann hat festgestellt, dass beim Implementieren von Wissensmanagement-Systemen das zentrale Kommunikationsmedium Sprache meist sträflich vernachlässigt wird - obwohl Wissen fast ausschließlich in Form von Texten, also von Sprache, weitergegeben wird. Nur wenige halten nach, wie viel wertvolle Arbeitszeit, gerade auch im Management, durch unverständliche Wörter und Sätze, sprachliche Missverständnisse und dergleichen verloren geht. Eine der Ursachen scheint, so Zimmermann, ein Tabuproblem zu sein:
Jeder, der spricht oder schreibt, geht aber davon aus, dass sein Gesprächspartner oder Leser ihn versteht. Warum? Er hält sich - wie jeder Mensch - für hinreichend intelligent, und außerdem hat er in der Schule Deutsch gelernt. Und die Hörer und Leser solcher Texte? Die werden sich im Allgemeinen hüten einzugestehen, dass sie nicht verstanden haben. Denn Nicht-Verstehen wird in unserer Gesellschaft mit einem Mangel an Intelligenz assoziiert. Und so geht es hier zum einen um ein Tabuthema, das selten "ruchbar" wird und zum anderen um ein grundlegendes Missverständnis.
Eine andere Ursache ist anscheinend das technisch-mechanische Verhältnis, das viele Software-Programmierer zur Sprache haben und das dem dynamischen, lebendigen Wesen der Sprache überhaupt nicht gerecht wird. Zimmermanns Änderungsvorschläge in Kürze:
- Schulung der Mitarbeiter mit dem Ziel, dass sie in ihren Texten (auch in internen E-Mails!) Kanzleideutsch, Fachchinesisch und Abkürzungen möglichst vermeiden (ich ergänze: und stattdessen das lebendige Deutsch, das sie sprechen, auch zum Schreiben verwenden)
- ein zentrales Wortschatz- oder Terminologie-Management, das im Unternehmen dafür sorgt, dass die wichtigsten Gegenstände einheitlich und allgemeinverständlich benannt werden
- eine Kontrolle der Logik in der Struktur von Textbausteinen, vor allem solchen, die in Datenbanken eingepflegt werden
Zimmermanns Fazit: Verschaffen Sie in Ihrem Unternehmen dem Medium Sprache einen Logenplatz! Man wird es Ihnen danken - Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden, und nicht zuletzt Ihr Finanzvorstand.
- Textertipps: Korffs Punkteschema für gute Sätze
- Textertipps: Technokryptisch in lebendiges Deutsch übersetzen
12.5.2006 - Wie man
Kunden befragt und dennoch nicht klüger wird
(business-wissen) Fred Reichhold hat bei
Harvard untersucht, welche Fehler Unternehmen bei Kundenbefragungen machen: Statt sich
kurz zufassen, nerven sie ihre Kunden mit viel zu vielen Fragen. Sie leiten die von Kunden
geäußerten Änderungswünsche nicht an die Mitarbeiter weiter, die tatsächlich etwas am
Angebot ändern könnten. Sie verärgern die Kunden, indem sie von der Befragung direkt
ins Verkaufsgespräch überwechseln. Sie benutzen die Ergebnisse, um die Leistung ihrer
Verkäufer zu messen - was dazu führt, dass die Verkäufer mit ihren Kunden
Tauschgeschäfte machen (gute Bewertung gegen Preisnachlass) und so die Ergebnisse
verzerren.
8.2.2006 - Google hat (vorübergehend) BMW rausgeschmissen
(at-web) Google bekämpft derzeit sog. Suchmaschinen-Spammer, die der Suchmaschine andere Webseiten zu lesen geben als den lebendigen Besuchern. Mit textreichen Scheinseiten erzielte u.a. das Portal www.automobile.de und der Konzernauftritt www.bmw.de bei Google hohe Treffer für bestimmte Suchwörter. Wenn Benutzer die Links auf der Google-Ergebnisseite anklickten, landeten sie jedoch auf einer bildreichen und informationsarmen Show-Seite. Eine Javascript-Programmierung machte es möglich. Nachdem Google die BMW-Seiten aus seinem Index verbannt hatte, gab der Konzern nach, änderte die Programmierung, stellte einen Wiederaufnahmeantrag, und Google nahm www.bmw.de wieder auf.
4.2.2006 - Suchmaschinenlinks verkaufen doppelt so gut
(at-web) Nach einem Bericht von WebSideStory ist die Konversionsrate von Suchmaschinen wesentlich höher als die anderer Quellen. Verglichen wurden die organischen und bezahlten Listings der Suchmaschine als Summe, gegenüber anderen Internet-Links wie Bannern, Affiliate Links, Preisvergleichskataloge und andere. Im Schnitt führten 2,3% der Klicks auf Suchmaschinenlinks zu Käufen, aber nur 0,7% der Klicks auf andere Links. Wesentlich übertroffen wird die Konversionrate der Suchmaschinen jedoch von direkten Seitenaufrufen einschließlich Bookmarks mit 4,2%. Die besten Käufer sind also Besucher, die Webseiten in ihren Bookmarks abgespeichert haben oder direkt die Webadresse eines Anbieters eintippen.
4.2.2006 - Soziale Faktoren sollen die Suche von morgen leiten
(at-web) Laut Bradley Horowitz, der bei Yahoo! u.a. die Desktop-Suche konzipiert, bilden
Suchmaschinen heutzutage erst 5% der Inhalte ab, die im Internet zu finden sind.
Zukünftig will Yahoo! Inhalte wie E-Mail, Instant Messaging und Yahoo! Groups
integrieren. Um exzellente Suchergebnisse zu liefern, sei es notwendig, die Nutzer zu
verstehen. Dafür sind individuelle, von menschlichem Urteil beeinflusste Ergebnisse
wichtig. Die Ergebnisse werden individuell auf einzelne Nutzer zugeschnitten, nicht
länger nur von Algorithmen und der Linkstruktur der Webmaster dominiert. Es wird die
Meinung von Experten, Freunden und Nachbarn zählen. Wer nach medizinischen Themen sucht,
kann schauen, wie Mediziner als Fachleute die Themen beurteilen. Noch in diesem Jahr will
Yahoo! einige interessante Produkte auf Basis von social media herausbringen.
Quelle: Technology Review
30.1.2006 - Million-Dollar-Words
(million-dollar-homepage.com) Als leidenschaftlicher Erbsenzähler konnte ich es nicht lassen, einmal probeweise die erste Zeile des berühmten Wimmelbildes auszuzählen. Ergebnis: 40 Bild-Anzeigen und 24 Text-Anzeigen (einzelne Buchstaben, Satzzeichen und Ziffern gelten als Text). Zählt man alle Anzeigen, die größer sind als das 100-Pixel-Minimum, in den ersten beiden Anzeigenzeilen aus, dann trifft man auf 16 Text-Anzeigen und nur 12 Bild-Anzeigen. Da sag' noch einer, Text sei out... Ein paar Kostproben: "I'm rich, you're not" - "Capitalist Blog" - "Even monkeys fall from trees" - "Mother: The job" - "TÜV" - "4bidn".
24.1.2006 - Multimedia in Intranets erfordert präzise Texte
(useit.com) Jakob Nielsen
kürte in seiner gestrigen Alertbox "die zehn besten Intranets des Jahres 2006".
Darunter waren zwei deutsche: ALTANA und METRO Group. Im Absatz über
Multimedia-Anwendungen stellte Nielsen fest: "Die meisten Gewinner dieses Jahres
machen in ihren Intranets signifikant Gebrauch von Videos, wobei sie die große Bandbreite
ausnutzen, die in Firmennetzwerken üblich ist. Vodafone hat Videos wahrscheinlich am
stärksten integriert, mit einem besonderen Vodafone-TV-Bereich, der Videos von einem
globalen Korrespondententeam vorstellt.
Wenn man sie schlecht einbindet, können Videos die Produktivität erheblich reduzieren.
So ist es zum Beispiel wichtig, bei den Benutzern genau die richtigen Erwartungen zu
wecken, damit sie nur solche Videos anklicken, die sie wirklich sehen wollen. Merrill
Lynch verlinkt seine Videos über eine hoch effektive Durchgangsseite, auf der sich eine
präzise Zusammenfassung der Video-Ereignisse befindet, einschließlich Informationen
über die dort präsentierten Sprecher. Die Zeit, die man braucht, um solche Seiten zu
schreiben, ist nichts im Vergleich zu der Zeit, die sie bei Tausenden von Mitarbeitern
einsparen.
Deutsche Übersetzung der
Alertbox (von korffTEXT)
23.1.2006 - Dummes Design in Köln
(kisd.de) Im Rahmen der "Passagen 2006" am Rande der Möbelmesse zeigte die Köln International School of Design (KISD) vom 17. bis zum 21. Januar 2006 eine Ausstellung zum Thema Stupid Design. Alle Kölnerinnen und Kölner waren eingeladen, Musterbeispiele für dummes Design leihweise einzureichen. Aus den Beiträgen hat am 21. Januar eine internationale Jury die Gewinner des STUPID DESIGN AWARDs ausgewählt.
11.1.2006 - Trend zu barocker Pracht?
(Alles für die Frau) "Barocke Pracht: Silber und Gold lassen diese Festtafel
erstrahlen. Besonders edel wirkt die Mischung in Kombination mit schlichtem Weiß... Alle
Tischaccessoires jetzt bei Tchibo erhältlich, z. B. 5-armiger Leuchter, 20 "
Alles für die Frau, Nr. 50 (10.12.2005), S. 61: Wohn-Ideen
* P.S.: Sollte die Geizzeit tatsächlich endlich der Prachtzeit weichen? Handel, Werbebranche und viele andere könnten wieder aufatmen!
6.1.2006 - Nachhaltige Management-Methoden
(business-wissen.de) Die amerikanische Zeitschrift "Strategy + Business" hat Leser und Experten befragt, welche Management-Konzepte nach ihrer Einschätzung auch in zehn Jahren noch Einfluss haben werden. Drei der fünf meist genannten haben mit Kommunikation zu tun:
- Lernende Organisation: Nur wenn alle Mitarbeiter eines Unternehmens mitdenken, zusammenarbeiten, Neues erfinden, sich selbst weiterentwickeln und miteinander reden, wird ein Unternehmen im Wettbewerb erfolgreich sein.
- Unternehmenswerte: Unternehmen müssen gegenüber Mitarbeitern, Kunden und anderen Personenkreisen glaubwürdig sein. Wer seine Werte kennt, sichtbar vorlebt und befolgt, wird am Ende diejenigen überflügeln, die nur dem kurzfristigen Gewinn nachhängen.
- Customer Relationship Management: Alles Augenmerk eines Unternehmens sollte auf die Kunden ausgerichtet sein. Sie sind der Ausgangspunkt und das Ziel jeder Aktivität.
22.12.2005 - Pressearbeit, die sich für den Mittelstand lohnt
(business-wissen.de) Immer mehr Unternehmen erkennen die Bedeutung von Pressearbeit,
rätseln aber noch über geeignete Umsetzungsmodelle...
Rund die Hälfte der befragten Kommunikationsverantwortlichen will in Zukunft noch
stärker auf PR setzen. Sie haben erkannt, dass Medienberichte bei potenziellen Kunden
eine viel höhere Glaubwürdigkeit als Werbung genießen. Dabei stehen viele
mittelständische Firmen noch am Anfang. Oft genug wird Pressearbeit durch die
Geschäftsführung nebenher erledigt, nur knapp 5 Prozent nimmt professionelle
Dienstleister in Anspruch...
Bereits eingeplante Marketingausgaben schränken den Handlungsspielraum vieler Unternehmen
ein. Zudem gelingt es PR-Agenturen nicht immer, mittelständischen Firmen den Wert einer
Partnerschaft vor Augen zu führen. Oft mangelt es an bedarfsgerechten
Einsteigerangeboten, die einen schrittweisen PR-Einstieg ermöglichen.
"Der Mittelstand wünscht einen klaren und nachvollziehbaren Nutzen," sagt
Markus Schneider, Geschäftsführer der Kölner PR-Agentur conovo media. "Deshalb
setzen wir auf Pressetexte, die sich auch für die firmeneigene Website oder Broschüre
eignen."
15.12.2005 - Lob der Wikipedia
(ddp/wissenschaft.de) Wissenschaftliche Einträge in der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia sind fast so exakt und
umfassend wie die entsprechenden Artikel in der renommierten Encyclopaedia Britannica, die als Goldstandard unter
den Nachschlagewerken gilt. Das ist das Fazit einer Untersuchung der Fachzeitschrift
"Nature", die knapp fünfzig Wissenschaftler
Einträge aus beiden Enzyklopädien auf Fehler untersuchen ließ. Im Durchschnitt fanden
die Experten dabei in der Encyclopaedia Britannica drei und bei Wikipedia vier
Ungenauigkeiten pro Artikel. Das umstrittene Wikipedia-Konzept, bei dem jeder unabhängig
von seiner Ausbildung die Beiträge verändern darf, liefert demnach eine überraschend
hohe inhaltliche Qualität, so "Nature"...
Das einzige, was die Gutachter einmütig in den Wikipedia-Beiträgen kritisierten, waren
der sprachliche Stil und der Aufbau der Artikel. Insgesamt seien in beiden
Nachschlagewerken relativ viele Fehler entdeckt worden, berichtet "Nature"-Autor
Jim Giles. Die Encyclopaedia Britannica schnitt dabei zwar etwas besser ab, der
Unterschied war aber bei weitem nicht so groß wie erwartet...
5.7.2005 - Unternehmen brauchen bessere Online-Pressefächer
(iBusiness) Komplizierte Fachausdrücke, keine Ansprechpartner und kaum Aktualität: Nach Meinung der Journalisten werfen die meisten Unternehmenswebsites mehr Fragen auf, als sie beantworten... Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Münchner PR-Agentur Maisberger Whiteoaks. Demnach kommen 54 Prozent der befragten Journalisten mit den angebotenen Online-Informationen nicht zurecht. Neben unverständlichen Presse- und Unternehmens-Informationen erschweren vor allem fehlende Kontaktangaben und unzureichende Suchfunktionen den Journalisten die Arbeit...

